Es war ein weiterer besonderer Moment im Verlauf des Marktheidenfelder Feuerwehrneubaus – einer den nicht nur Kommandant Bernhard Nees mit einem lachenden und einem weinenden Auge in Erinnerung behalten wird. Nachdem er mehr als ein Jahr den Verlauf des Rohbaus für die Firma Dechant begleitet hat, verabschiedete sich Polier Thomas Wölfel in der letzten Woche von der Baustelle in der Karbacher Straße.

Nicht ganz selbstverständlich dürfte dabei sein, dass sich das Planungsteam der Feuerwehr Marktheidenfeld noch einmal persönlich bei Thomas Wölfel für seine Arbeit rund um den Feuerwehrneubau bedanken wollte. Wie sich die Redner schon beim Richtfest einig waren –vom Architekten, der Feuerwehrführung bis hin zur Ersten Bürgermeisterin – hatte der Polier mit seinem großen Engagement und seiner Fachkenntnis maßgeblich zum guten Vorankommen des Baus beigetragen. Einen besonderen Dank sprach Bernhard Nees zum Abschied nochmals persönlich im Namen des Planungsteams aus: denn er hatte zu jeder Zeit ein offenes Ohr für Fragen und Anregungen des Planungsteams und so konnten viele Wünsche, Anliegen und Probleme auf beiden Seiten meist schnell und unkompliziert gelöst werden.

Zum Abschied ein Tropfen Marktheidenfelder Braukunst

Um die schönen Seiten Marktheidenfelds noch ein bisschen länger genießen zu können, erhielten Thomas Wölfel – und als sein ständiger Begleiter auch sein Azubi – zum Abschied ein Sortiment der besten Marktheidenfelder Hopfen-Kultur aus dem Hause Martinsbräu. Und so hofft man gleichzeitig auch noch zur Unterstützung der Marktheidenfelder Familien-Brauerei beitragen zu können.

Noch während der Geschenkübergabe liefen im Hintergrund die Arbeiten am Neubau auf Hochtouren – denn in der vergangenen Woche wurden Sattelzug-weise die Rolltore im künftigen Feuerwehrhof angeliefert. Am Ende der Woche waren die ersten Tore aus dem Hause Hörmann bereits eingebaut und schon in Kürze wird nun der Neubau vollkommen geschlossen sein. Und so lassen die Fahrzeughallen mittlerweile schon fast erahnen, dass hier in einem Jahr Einsatzkräfte und -fahrzeuge einziehen werden.