In seiner Sitzung vom 13. Juli war der Neubau des Marktheidenfelder Feuerwehrgerätehauses erneut Thema im Stadtrat.

Während in der Sitzung am 9. Februar bereits die Kostenschätzung der Planer verabschiedet worden waren, ging es nun um die konkrete Kostenberechnung. Die Planer der kplan AG stellten ihre Berechnungen vor. Diese wich lediglich um etwa 280.000 Euro von der Schätzung ab.

Demnach schlagen die Gesamtkosten nun mit 10,9 Mio Euro zu Buche, davon 9,9 Mio für den eigentlichen Neubau. 430.000 Euro werden auf den Abriss entfallen und 564.000 Euro für die Interimslösung.

Während der Freistaat Bayern das Projekt mit 1,1 Mio Euro fördern wird, übernimmt die Stadt Marktheidenfeld mit 9,8 Mio Euro den absoluten Löwenanteil der Kosten. Einhellig wurde die Genauigkeit der ursprünglichen Schätzung gelobt. Als Kritikpunkt wurde lediglich die geringe Fördersumme gesehen während alle Fragen der Stadtratmitglieder von der kplan AG beantwortet werden konnten.

Auch die bauliche Planung hatte sich seit der letzten Diskussion nur noch unwesentlich geändert. So wurde beispielsweise der Zugang zu den Spindräumen angepasst, um im Einsatzfall einen besseren Überblick über die eintreffenden Einsatzkräfte zu gewährleisten.

Im nächsten Schritt steht nun der Bauantrag für den Abriss der aktuellen Gebäude an. Dieser soll bereits in der ersten Sitzung nach der Sommerpause gestellt werden. Dennoch mussten die Planer dem Wunsch der Bürgermeisterin, den Spatenstich noch in 2017 zu setzten, eine Absage erteilen. Der Baubeginn werde erst Anfang des nächsten Jahres erfolgen können.

Auch bei dieser Sitzung zeigte die Anwesenheit vieler Einsatzkräfte das große Interesse sowie die Dringlichkeit des Neubaus.